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EXTRA · DIE WIRTSCHAFTSSCHWEINCHEN
Alle Figuren der Wirtschaftsschweinchen
Vier Meerschweinchen, zwei Kinder und eine ganze Straße voller Leute, die mitreden. Hier stellen wir alle vor, die in den Büchern vorkommen, jeweils mit einem Satz, den sie im Buch wirklich sagen.
Die Hauptrollen spielen immer die Schweinchen, Daria und Christian. Alle anderen bringen die Fragen, die Beweise und die Lacher.
Die sechs Hauptfiguren
Rocky, Mr. Grey, Toffy und Mojito wohnen im Gehege im Garten. Daria und Christian sind zehn und die Einzigen, mit denen sie reden.
Daria hat immer eine neue Idee, meistens mehrere gleichzeitig. Der Limonadenstand war ihre Idee, der Warenkorb für die Möhren auch. Sie will anfangen, nicht warten. Und sie fragt jedes Mal, ob etwas gerecht ist.
Markenzeichen: ihr Ideenbuch voller Pläne, die Unterschrift mit dem großen Schnörkel-D, Lieblingsfarbe Sonnengelb.
„Verprassen ist dumm, Christian. Aber an der richtigen Stelle Geld einsetzen — das ist clever.“
“Wasting money is dumb, Christian. But spending it in the right place — that's clever.”
Christian will verstehen, wie etwas funktioniert, bevor er Ja sagt. Er baut aus einer Holzkiste eine Kasse, rechnet Gewinn und Verlust nach und wiegt mit seiner alten Kofferwaage einen Heusack. Mit Daria hat er eine Abmachung per Handschlag: erst rechnen, dann machen.
Markenzeichen: Notizbuch und Bleistift, Taschenrechner in der Hosentasche, Lieblingsfarbe Petrolblau.
„Nichts geht los. Erst rechnen wir. Das ist die Regel.“
“Nothing’s going anywhere. First we do the math. That’s the rule.”
Rocky macht aus jeder Erklärung eine Show. Er gründet Firmen, schreibt Rechnungen über eine Million Möhren und ruft bei jedem neuen Preis eine Krise aus. Er ist laut und manchmal zu schnell. Aber er meint es gut, und am Ende versteht er immer ein Stück mehr.
Markenzeichen: ein alter blauer Kugelschreiber als Mikrofon und für jedes Problem ein eigenes Schild.
„Rocky hat TALENT. Und Talent gehört auf eine Bühne.“
“Rocky has TALENT. And talent belongs on a stage.”
Mr. Grey kennt zu allem ein Beispiel aus der Geschichte, von den Römern bis zur Hanse. Er erklärt Steuern, Verträge und Kaufkraft so, dass man sie nicht mehr vergisst. Nur wenn er zu weit ausholt, sagen die anderen gleichzeitig: Nein.
Markenzeichen: die runde goldene Brille, die er aufsetzt, bevor er etwas Wichtiges sagt.
„Verträge sind kein Käfig. Verträge sind der Grund, warum man Fremden vertrauen kann.“
“Contracts aren't a cage. Contracts are the reason you can trust strangers.”
Toffy ist immer hungrig und hat ein großes Herz, meistens beides gleichzeitig. Seit Band 2 ist er offizieller Chef-Verkoster. Er stellt die Frage, die alle denken, aber keiner sagt: Ist das auch fair? Und er kennt jedes Möhren-Preisschild der letzten zwei Jahre auswendig.
Markenzeichen: das Toffy-Siegel mit seinem Kopf und einer kleinen Krone und die runde blaue Blechdose mit zwei Euro und einem Knopf.
„Mich kann man nicht ablenken … Außer mit Futter.“
“I can't be distracted … Except with food.”
Mojito liest, was andere nicht lesen: das Kleingedruckte. Er riecht den Haken, bevor jemand unterschreibt, und sagt in einem Satz, was los ist. Meistens hat er dabei nur ein Auge offen. Macht er das zweite auf, wird es ernst.
Markenzeichen: die Lupe, die schwarze Maske um die Augen und sein Lieblingssatz: Und dann kommt das Finanzamt.
„Zu billig … riecht immer nach Haken.“
“Too cheap … always smells like a catch.”
Bei Knut in der Gärtnerei
Von hier kommt das Heu. Und hier lernen die Kinder, was Lohn, Preise und Rücklagen im echten Leben bedeuten.
Knut liefert das Heu für die Schweinchen. In Band 2 ist er noch Knabber-Knut mit dem Knallerpreis-Flyer. Später lernen ihn die Kinder in seiner Gärtnerei richtig kennen: freundlich, ein bisschen chaotisch und sehr ehrlich. Er sucht ständig Zettel, die Ina längst gefunden hat.
Markenzeichen: Kreide statt Stift, die große schwarze Preistafel im Hof und das Glas RÜCKLAGE WINTER.
„Ich verspreche nichts, was ich nicht gerechnet habe.“
“I don’t promise anything I haven’t calculated.”
Ina macht Knuts Buchhaltung und weiß, wo der Zettel liegt. Meistens. Den Kindern erklärt sie einen Lohnzettel mit drei Kästen: Brutto, Abzüge, Netto. In Band 5 rechnet sie mit Knut aus, was sein Heu wirklich kosten muss. Sie ist ruhig, genau und trocken witzig, und private Zahlen bleiben bei ihr privat.
Markenzeichen: das volle Büro mit Ordnern, der große Taschenrechner und das Rücklage-Glas auf der Fensterbank.
„Ein Lohnzettel ist kein Wunschzettel.“
“A payslip is not a wish list.”
Jonas taucht in Band 4 zum ersten Mal auf und fängt als Erstes einen kippenden Stapel Heusäcke ab. Er hat im Sommer auf dem Hof von Knuts Bruder geholfen und sucht etwas Festes. Er ist hilfsbereit, bodenständig und hat einen trockenen Humor. Erst hilft er zufällig. Dann richtig.
Markenzeichen: der rote Pulli, Heusäcke auf der Schulter und sein Satz, dass er sowieso gerade in der Nähe war.
„Einen Vertrag unterschreibt man nicht zwischen Tür und Angel.“
“You don’t sign a contract in a doorway.”
In der Nachbarschaft
Die Leute aus der Straße, die im richtigen Moment eine Frage stellen. Oder einen Schnürsenkel klauen.
Mit Herrn Berger fängt alles an. In Band 1 fragt er die Kinder beiläufig, ob sie auch brav ihre Steuern zahlen, und keiner weiß eine Antwort. Er stellt gern Fragen, auf die es keine schnelle Antwort gibt, und zitiert gern seine Großmutter. Grummelig, ein bisschen verschmitzt und nie ganz ohne Zeitung.
Markenzeichen: die Zeitung unter dem Arm und der Satz, den er in fast jedem Band sagt.
„Und denkt dran — irgendwer kassiert immer mit.“
“And remember — somebody always takes a cut.”
Frau Müller kauft schon in Band 1 zwei Gläser Limonade, eines für sich und eines, sagt sie, für den Hund. In Band 5 lernt man sie richtig kennen: herzlich, schlagfertig, sie lacht schon, bevor sie etwas sagt. Als Zahntechnikerin weiß sie, dass manchmal nicht die Arbeit teurer wird, sondern das Material. Und Filip nennt sie ihren kleinen Beweis-Sammler.
Markenzeichen: schwarze Brille, große silberne Kreolen und Herrn Müllers Sessel, auf dem Zottel nicht sitzen darf.
„Erst lachen wir kurz … dann rechnen wir richtig.“
“First we laugh a little … then we do the math properly.”
Filip wohnt ein Stück weiter und führt Zottel für Frau Müller aus. Er glaubt nichts, nur weil es jemand sagt. Er fragt: Woher wissen wir das? Mit seiner Kamera fotografiert er Preisschilder, bevor sich alle an die neuen Preise gewöhnt haben. Und so langsam ahnt er, dass mit den Meerschweinchen etwas nicht stimmt.
Markenzeichen: die Kamera um den Hals, die Fotomappe mit datierten Bildern und Schnürsenkel, die ständig in Gefahr sind.
„Ich fotografiere Dinge, bevor alle sagen: Das war doch schon immer so.“
“I photograph things before everybody says: It’s always been like that.”
Zottel sagt nie etwas. Muss er auch nicht. Er klaut Filips rote Schnürsenkel, vergräbt eine Kartoffel in Knuts Kräuterbeet und setzt sich auf alles, was er haben will. Was er beschlagnahmt, gehört ihm. Sein Vorbild ist Christians echter Hund, der genauso heißt.
Markenzeichen: Erst eingraben. Dann draufsetzen. Dann gehört es ihm.
Die Familien
Die Eltern von Daria und Christian bleiben in den Büchern bisher im Hintergrund. Wer sie sind, steht trotzdem schon fest.
Anna
Darias Mama
Sie hat eine Eventagentur.
Mathias
Darias Papa
Er ist Architekt.
Denise
Christians Mama
Sie ist Kindergärtnerin.
Klaus
Christians Papa
Er ist Anwalt. In Band 2 erzählt Christian, dass sein Papa für das Sparkonto unterschreiben musste.
Fragen zu den Figuren
Wer sind die Hauptfiguren der Wirtschaftsschweinchen?
Die vier Meerschweinchen Rocky (der Showman), Mr. Grey (der Professor), Toffy (das Herz) und Mojito (der Trickser) und die beiden zehnjährigen Kinder Daria (die Unternehmerin) und Christian (der Tüftler). Sie tragen jeden Band.
Wer kommt in welchem Band zum ersten Mal vor?
Herr Berger und Frau Müller sind schon in Band 1 dabei. Knut kommt in Band 2 als Lieferant dazu, Ina und Jonas in Band 4 bei Knut in der Gärtnerei. Filip und Dackel Zottel sind neu in Band 5.
Warum reden die Meerschweinchen nur mit Daria und Christian?
Das ist die wichtigste Regel im Gehege: Vor fremden Menschen sagen die Schweinchen kein Wort. Knut, Ina oder Filip hören nur Quieken. Nur Daria und Christian verstehen, was die vier sagen.
Wer ist Filip?
Filip ist der Nachbarsjunge, 13 Jahre alt, und neu in Band 5. Er führt Zottel aus, fotografiert Preisschilder als Beweis und fragt bei allem: Woher wissen wir das?
Wer sind Ina und Jonas?
Ina ist Knuts Buchhalterin und erklärt den Kindern in Band 4 den Lohnzettel, in Band 5 rechnet sie Knuts Preise. Jonas arbeitet im Lager bei Knut, seit Band 4.
Gibt es die Meerschweinchen wirklich?
Ja. Rocky, Mr. Grey, Toffy und Mojito leben bei uns, die Figuren im Buch sind von ihnen inspiriert. Die beiden Kinder tragen unsere Namen, Daria und Christian. Und Zottel hat Christians echten Hund zum Vorbild.
Lernt sie im Buch kennen
Jeder Band ist für sich lesbar, zweisprachig auf Deutsch und Englisch, für Kinder ab 10. Am schönsten fangt ihr mit Band 1 an. Da stellt Herr Berger die Frage, mit der alles beginnt.